Gault Millau WeinGuide Deutschland 2014

Der Weinführer für Genießer

Joel B. Payne
Christian Verlag, München 29,99 EUR

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Wenn dieser Tage die 21. Ausgabe des Gault&Millau WeinGuides Deutschland in die Läden kommt, dürfen sich Weinfreunde und Interessierte auf ein noch dickeres Buch freuen! Auf mittlerweile stolzen 1.008 Seiten finden sich die Empfehlungen des 20-köpfigen Verkosterteams, unter der bewährten Leitung von Joel B. Payne, insgesamt haben es 1093 Weingüter in den Guide geschaffet, darunter werden erstmals auch die sog. "Empfehlungen" detailiiert und mit Einzelweinen vorgestellt. Und wenn Riesling nach wie vor das Gros der präsentierten Weine ausmacht, zunehmend finden sich auch angesagte Sorten wie Sauvignon Blanc, der sich unlängst zum Trendwein gemauserte Blanc de Noirs sowie innovative Rotwein-Cuvées gelistet. Allerdings lässt der offensiv verkündete Anspruch der Redaktion, "kein Weingut und kein Wein von Bedeutung soll im Buch fehlen" fast ein wenig schmunzeln: immerhin gibt es in Deutschland über 20.000 Weinbaubetriebe... Nun gut, befassen wir uns also mit der von der GM-Jury aus dieser Gesamtmenge destillierten deutschen Winzerelite!

Besonders interessant und sehnsüchtig von den Freunden deutschen Weins erwartet sind in jedem Jahr die Einzelprämierungen. So sind sie in diesem Jahr ausgefallen:

Winzer des Jahres
Philipp Wittmann vom Weingut Wittmann aus dem rheinhessischen Westhofen. So begründet die Jury ihre Wahl: "Wittmann ist einer der Vorreiter des ökologischen Weinbaus und Motor der qualitativen Entwicklung im Wonnegau. Seit Jahren produziert er große trockene Rieslinge, die betörend heranreifen. Fast eigenhändig hat er den Morstein zur legendären Lage hervorgehoben".

Kollektion des Jahres
Bernhard Koch vom Weingut Bernhard Koch aus Hainfeld. "Geradezu unglaublich ist die Qualitätsexplosion dieses Hainfelder Weinguts. Innerhalb kürzester Zeit hat man sich bei Sauvignon Blanc, Chardonnay und Pinot Noir an die absolute deutsche Spitze katapultiert. Die Südpfalz ist hierdurch um einen Stern reicher geworden", lobt die Redaktion.

Aufsteiger des Jahres
Chat Sauvage, das auf rote Burgunder spezialisierten Weingut Michel Städters im Rheingau. Dazu sagt die Jury: "Innerhalb weniger Jahre hat Michel Städter dieses burgundische Kleinod praktisch aus dem Nichts zu einem der führenden Spätburgundererzeuger im Rheingau gemacht. Selbst Sekt und Chardonnay gelingen ihm."

Entdeckung des Jahres
Weingut Alte Grafschaft in Franken: »Mit Gebäuden von Fürst Löwenstein in Tauberfranken und Weinbergen vom Staatlichen Hofkeller haben Christoph Dinkel und Norbert Spielmann ihren eigenen Traum verwirklicht und auf Anhieb mit Bravour gezeigt, dass sie ihr Handwerk verstehen.«

Sommelier des Jahres
Markus Berlinghof, Restaurants Jacobs in Hamburg

Weinkarte des Jahres
Restaurant Rutz in Berlin (Sommellier Billy Wagner)

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