Lexikon

Dosage | Imprägnier-Verfahren | Méthode champenoise | Moussierpunkt | Schaumwein | Sekt |

Dosage

Dient der Geschmacksabstimmung bei der Schaumwein- und Sekt-Herstellung. Die Dosage ist eine Mischung aus Wein und Zuckersirup, die dem Schaumwein / Sekt vor dem endgültigen Verkorken hinzugefügt wird. >

Siehe auch Flaschengärung

Imprägnier-Verfahren

Das künstliche Hinzufügen Kohlendioxid bei Schaumwein. Unter hohem Druck wird der Wein anschließend in Flaschen abgefüllt. Die Kohlensäure ist durch dieses Verfahren nicht so gut in den Grundwein eingebunden wie bei der Flaschengärung.

Diese preisgünstigste Herstellung von Schaumwein muss auf dem Etikett durch den Text "mit zugesetzter Kohlensäure", französisch "vin mousseux gazéifié", italienisch "frizzante", ausgewiesen sein. Siehe auch Sekt

Méthode champenoise

Bezeichnung für das Verfahren zur Herstellung von Champagner. Seit 1994 ist der Begriff innerhalb der EG für die Schaumweine aus der Champagne geschützt. Nur der wirklich in der Champagne nach strengen Kriterien erzeugte Champagner darf sich nun noch so nennen.

Das gleiche Verfahren für Weine aus anderen Regionen darf als "méthode classique" und "méthode traditionelle" bezeichnet werden. In Deutschland spricht man von Flaschengärung.

Moussierpunkt

Kleine, aufgerauhte Vertiefung innen am Boden eines Sektglases. An diesem Punkt binden sich die durch aus dem Kohlendioxyd entstehenden Perlen des Schaumweines und steigen von dort nach oben. Sollte der Moussierpunkt fehlen, kann man selbst ein kleines Kreuz in den Glasboden ritzen.

Schaumwein

einfachste Kategorie sprudelnden Weines. Schaumwein ist keiner amtlichen Prüfung unterworfen. Er entsteht dadurch, daß Kohlendioxid in Form von Kohlensäure im Wein gelöst ist. Ist die Flasche einmal geöffnet, entwickelt sich aus der Kohlensäure wieder Kohlendioxid, das in Form von kleinen Blasen, der sogenannten Perlage, entweicht.

Im einfachsten Fall wird Kohlensäure in stillen Wein hineingepumpt. Ansonsten entsteht die Kohlensäure bei der zweiten Gärung. Schaumwein mit höheren Qualitätsanforderungen heißt Sekt. Verwirrend sind die Geschmacksbezeichnungen, die sich bei den Angaben der Restsüße überschneiden und darüber hinaus von den Werten für stille Weine deutlich abweichen.

Siehe Geschmacksrichtungen bei Wein und Sekt, Deutscher Sekt

Sekt

höhere Qualität von Schaumwein. Rund 90 Prozent des in Deutschland produzierten Sekts basieren auf importierten Grundweinen der EU. Enthält er den Zusatz "bestimmter Anbaugebiete", ist er amtlich geprüft und trägt eine AP-Nummer.

Der Grundwein und die Dosage müssen aus demselben Anbaugebiet stammen. Die Kohlensäure bildet sich während der zweiten Gärung. Die häufigste Form ist die Vergärung im Tank. Die besten Sekte entstehen durch Flaschengärung.

Siehe Geschmacksrichtungen bei Wein und Sekt, Schaumwein, Deutscher Sekt, Flaschengärung

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