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Lexikon

UTA | Weinfehler |

UTA

Untypische Alterungsnote. Ein Wein mit diesem Fehler hat einen muffigen Geruch nach nassem Sackleinen, nach Mottenkugeln oder Seife. Meist ist keine Sortentypizität mehr vorhanden, die Weine schmecken dumpf und reduziert, oft auch fuchsig. Anders als "wirklich" gereifte Weine zeigen die von UTA betroffenen Weine keine dunklere Farbe, auch die typische Firne fehlt.

Die untypische Alterung tritt bereits sechs Monate nach der Gärung auf, schon zu diesem Zeitpunkt fängt das Bouquet an, sich zu verändern. Die UTA ist seit einigen Jahren vor allem bei einigen deutschen Weißweinen anzutreffen, ihre Ursache ist noch nicht eindeutig erforscht. Vermutlich kommen mehrere Ursachen dafür in Frage: Wassermangel in der Hauptvegetationsperiode, zu hohe Erträge bei zu niedrigem Mostgewicht oder eine zu frühe Lese. Anfällig sind vor allem Aromasorten wie Bacchus, Müller-Thurgau sowie Riesling.

Siehe auch Weinfehler

Weinfehler

Fehler in Aussehen, Geruch oder Geschmack eines Weines. Es gibt zahlreiche Fehlerquellen: während der Traubenproduktion (Überdüngung, Wassermangel), während der Lese (zu lange Standzeiten), bei der Verarbeitung (Keltern von unreifem oder mangelhaftem Lesegut) und schließlich im Keller (mangelnde Hygiene, falsche Temperaturen). Auch Bakterien können der Grund für fehlerhaften Wein sein.

Der häufigste - und auch der bekannteste - Fehler ist der Korkgeschmack.Fehler die während der Weinbereitung entstehen lassen sich in vielen Fällen auf kellertechnischem Wege beheben, allerdings geht dies in den meisten Fällen auf Kosten der Sortentypizität. Ist ein Wein erst einmal in der Flasche, ist es in der Regel zu spät für Korrekturen.

Die häufigsten Weinfehler sind Korkgeschmack, Böckser und UTA.

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