Ahr

  • Rebfläche: 558 ha
  • Weisswein: 14,0 %
  • Rotwein: 86,0 %

Das drittkleinste deutsche Anbaugebiet liegt im Norden von Rheinland-Pfalz zwischen Eifel und Rhein. Auf einer Gesamtlänge von etwa 25 Kilometern finden sich die gut 500 Hektar Rebfläche zwischen Altenahr und Heimersheim.

Nach den geologischen Gegebenheiten lassen sich unteres und mittleres Ahrtal unterscheiden. Im unteren Ahrtal prägen Basaltkegel die Landschaft, während die Weinberge des mittleren Ahrtals zwischen zerklüfteten Felsformationen in den engen Flußwindungen liegen. Hier sorgen steilste Hänge sowie Weinbergsmauern aus dunklem Schiefer und Grauwacke für ein einzigartiges mediterranes Mikroklima mit relativ hohen Durchschnittstemperaturen.

Der Weinbau hat in dieser Region eine lange Tradition, die bis in römische Zeiten zurückreicht. Heute macht die Ahr vor allem als nördlichstes Rotweinanbaugebiet Deutschlands Furore. Die kraftvollen und ausdrucksstarken Spätburgunder gehören mit zu den besten Rotweinen Deutschlands und stehen auch bei internationalen Verkostungen immer wieder auf dem Siegerpodest.

Dabei macht es die Natur den Winzern an der Ahr nicht leicht. Die zum Teil extreme Steillagen erfordern mühevolle Handarbeit – dieser Aufwand ist mit ein Grund für die im Vergleich sehr hohen Preise der Ahrweine. Ein anderer Grund ist der hohe Qualitätsanspruch. Schon früh setzten hier die Erzeuger auf Klasse statt Masse. Sorgfalt im Weinberg, moderne Kellertechnik und Ertragbeschränkung garantieren heute konzentrierte und hochwertige Weine.

Die wichtigsten Lagen:

  • Altenahrer Eck,
  • Ahrweiler Rosenthal,
  • Dernauer Pfarrwingert,
  • Mayschosser Mönchberg,
  • Neuenahrer Sonnenberg,
  • Walporzheimer Kräuterberg,
  • Walporzheimer Gärkammer

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