traditionelles Verfahren zur Herstellung von Sekt und Champagner. Bei der Flaschengärung gibt es zwei Varianten: das aufwendigste und berühmteste ist das sogenannte Champagnerverfahren. In Deutschland spricht man von traditioneller oder klassischer Flaschengärung.
Die andere, etwas weniger aufwendige Variante bezeichnet man als Transvasierverfahren oder einfach Flaschengärung. In beiden Verfahren wird der bereits vergorene Grundwein zusammen mit einer Mischung aus Hefe und Zucker in Flaschen gefüllt. Dort findet die zweite Gärung statt.
Traditionelle Flaschengärung: Durch regelmäßiges Rütteln der Flasche lagern sich die Gärungsrückstände, das Depot, im Flaschenhals ab. Nach dem Abschluß der zweiten Gärung wird das Depot entfernt. Dies geschieht meist durch Einfrieren des Flaschenhalses. Beim Öffnen der Flasche schießt der Eispfropfen heraus. Diesen Vorgang nennt man Degorgieren. Der Sekt wird mit der sogenannten Dosage aufgefüllt und endgültig verkorkt.
Flaschengärung: Nach dem Abschluss der zweiten Gärung werden die Flaschen entkorkt und in einen Tank geleert. Dort wird der Sekt gefiltert, mit der Dosage versehen und wieder in Flaschen gefüllt. Das aufwendige Rütteln und Degorgieren bleibt dem Winzer hier erspart.

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