Mosel

  • Rebfläche: 9.034 ha
  • Weisswein: 91,0 %
  • Rotwein: 9,0 %

Hier, im ältesten Weinanbaugebiet des Landes, zeigt der Riesling sein Potential für filigrane und feinfruchtige Weine. Doch direkt neben den Spitzenweinen wachsen hier süßliche Massenweine. In keinem anderen Anbaugebiet liegen Glanz und Elend enger beieinander.
Seit dem 1. August 2007 heißt das Gebiet nach einer Änderung des Deutschen Weingesetzes offiziell nur noch “Mosel”.

Terrassenmosel oder Untermosel: Sie reicht von der Mündung bei Koblenz bis nach Zell. Oberhalb von Cochem beginnen die charakteristischen Biegungen. Hier gibt es viele steile Südhänge, kalkhaltiger Sandstein, Silt- und Tonschiefer, auch quarzitischer Sandstein prägen den Charakter der Weine.

Mittelmosel: Zwischen Zell und Trier hat die Mosel durch ihre engen Windungen ausgezeichnete Südhänge. Sie sind oft extrem steil. Die porösen Devonschieferböden speichern die Wärme der Sonne, die dem anspruchsvollen, spät reifenden Riesling beste Reifebedingungen bietet, und geben den Weinen die charakteristische mineralische Würze.

Obere Mosel: Sie erstreckt sich von Trier bis nach Luxemburg und Frankreich. Zum Anbaugebiet zählen neben den Trierer Stadtlagen auch die Bereiche Saar und Ruwer. Hier enthalten die Böden Dolomitgestein, Muschelkalk, Keuper und Mergel. Die Obermosel ist das einzige Gebiet, in dem der Elbling angebaut wird.

Die besten Lagen:

Mosel:

  • Brauneberger Juffer,
  • Erdener Prälat,
  • Erdener Treppchen,
  • Graacher Himmelreich,
  • Ürziger Würzgarten,
  • Wehlener Sonnenuhr,
  • Winninger Uhlen,
  • Bernkasteler Doctor,
  • Trittenheimer Apotheke

Saar:

  • Kanzemer Altenberg,
  • Scharzhofberg,
  • Oberemmeler Hütte,
  • Ockfener Bockstein,
  • Ayler Kupp,
  • Saarburger Rausch

Ruwer:

  • Eitelsbacher Karthäuserhof,
  • Kaseler Nies’chen,
  • Maximin Grünhaus Abtsberg,
  • Lorenzhöfer Felslay

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