Nahe

  • Rebfläche: 4.155 ha
  • Weisswein: 75,0 %
  • Rotwein: 25,0 %

Das an der Nahe und ihren Nebenflüssen Alsenz und Glan gelegene Anbaugebiet überrascht mit einer großen Vielfalt an Rebsorten und Weinstilen. Die rund 4000 Hektar Weinberge sind geprägt von einer bemerkenswerten Bodenvielfalt – die sich auch in den Weintypen wieder findet. Manche der Weine erinnern an die Mosel, andere an Rheingauer oder Pfälzer Gewächse. Dennoch darf man der Nahe ihre Eigenständigkeit nicht absprechen, hat sich doch auch hier in den vergangenen Jahren vieles bewegt. Zunehmend schärft sich das Profil der Region. Ein klarer Gewinner des steigenden Qualitätsbewusstseins ist der Riesling, der in der obersten Liga mitspielt. Aber auch Weine aus der Burgunderfamilie erzielen hier herausragende Ergebnisse.

Das „Probierstübchen Deutschlands“ (wie die Region lange beworben wurde) lässt sich grob in drei Abschnitte gliedern: die untere Nahe reicht von Bingerbrück bis nach Bad Kreuznach und ist primär von Quarzit- und Schieferböden geprägt. An der mittleren Nahe, von Bad Münster bis nach Schloßböckelheim, herrschen Vulkanverwitterungsböden vor, während an der oberen Nahe (bis Martinstein) Porhyr, Melaphyr und Buntsandstein das Bild prägen. Rund um Bad Kreuznach finden sich auch Löss und Lehm, bei Monzingen rote Konglomerate und Sandstein.

Die besten Lagen:

  • Bad Kreuznacher Kahlenberg,
  • Dorsheimer Burgberg,
  • Dorsheimer Pittermännchen,
  • Langenlonsheimer Rothenberg,
  • Monzinger Halenberg,
  • Monzinger Frühlingsplätzchen,
  • Schloßböckelheimer Felsenberg,
  • Schloßböckelheimer Kupfergrube,
  • Norheimer Dellchen,
  • Niederhausener Hermannsberg

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