Der Tafelwein bildet die untere Stufe, der Qualitätswein die obere der beiden Weinkategorien in Europa. An den Tafelwein werden nur geringe Anforderungen gestellt. Die Trauben dürfen aus allen EU-Zonen stammen, es gibt keine Ertragsgrenzen. Das Mindest-Mostgewicht beträgt 50 Oechsle, der Mindest-Säuregehalt liegt bei 4,5 g/l, Chaptalisierung ist erlaubt, alle in der EU empfohlenen Rebsorten sind gestattet, Verschnitt zwischen Weinen aus allen EU-Ländern ist möglich, Jahrgang und Rebsorte müssen nicht auf dem Etikett erscheinen.

Der gehobene Tafelwein wird seit 1973 nach EU-Recht mit der Zwischen-Kategorie “Landwein” bezeichnet. Landweine müssen aus festgelegten Großregionen stammen, die Traubensorten sind vorgeschrieben und der Alkohol-Gehalt muss um 0,5 Prozent höher sein als beim Tafelwein. >

Siehe auch EU-Weingesetz

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