Es handelt sich um eine spät reifende, robuste (gegen Trockenheit und Pilzbefall) und ertragsstarke Sorte, die aber auf Grund der sehr langen Vegetationsperiode hohe Lagenansprüche hat.
Die farbintensiven Weine präsentieren sich ausgeprägt fruchtig und tanninstark. Die Aromatik erinnert an Cabernet-Sauvigon. Eignet sich gut zum Ausbau im Holz.
Traubenstruktur ähnlich wie beim Cabernet-Sauvignon, für den Anbau interessant ist die späte Traubenreife und der hohe Ertrag. Die Weine präsentieren sich farbintensiv. Der Geschmack ist feinfruchtig, samtig mit deutlicher Cabernet-Sauvignon-Note bei mittlerem Extraktgehalt.
Vom Aussehen her gleicht der Rebstock dem Dornfelder, seine Wuchseigenschaften aber sind anders. Mit geringerer Wüchsigkeit, besserer Holzreife und spätreifenden, kleinbeerigen Trauben eignet sich diese Sorte für qualitätsorientierten Anbau.
Die Weine sind farbintensiv, präsentieren sich Tannin- und körperreich und zeigen am Gaumen deutliche Kirschtöne, auch die charakteristische ‚grüne Paprika’ des Cabernet-Sauvignon ist zu finden.
In Franken ist die Sorte seit August 2000 zugelassen. 2001 erhielt sie die bundesweite Zulassung durch das Bundessortenamt. Nach wie vor zählt der Cabernet Mitos zu den selten kultivierten Sorten.
Der Geschmack des tanninreichen Cabernet Mitos erinnert an den Cabernet Sauvignon. Wie dieser eignet sich auch der Mitos sehr gut für den Ausbau im Barrique. Auffällig ist seine Farbintensität, die ihn zu einer beliebten Deckrotweinsorte / Färbetraube macht. Er wird zur Farbintensivierung farbschwächerer Rotweinsorten verwendet.
In Deutschland erst seit 1991 offiziell zugelassen, heute vor allem in Baden und der Pfalz verbreitet. Bringt geringeren Ertrag und höhere Mostgewichte als Weißburgunder.
Farbe: blaß- bis goldgelb. Aromen: Melone, Nüsse, Butter, Pfirsich, Toast; Geschmack: breite, gefällige Art, eignet sich gut zum Ausbau im Barrique; Essen: Terrinen, Fisch, Muscheln, Kalb, Hausgeflügel, Schwein.
Die Vorgaben für Charta-Weine sind ein erhöhtes Mostgewicht, maximal 3 g/l Gesamt-Säure, ein begrenzter Anteil an Restzucker und zumindest 0,5 Prozent mehr Alkohol-Gehalt als die Standard-Vorgaben. Die Weine dürfen frühestens 18 Monate nach der Weinlese vermarktet werden. In einer Blindverkostung werden die Weine nochmals von einer Prüfungs-Kommission getestet.
Charta-Weine werden in klassischen braunen Schlegelflaschen abgefüllt. Man an sie an dem charakteristischen romanischen Bogen, der auf der Kapsel und auf dem Rückenetikett erscheinen darf.
Wenn die Rebstöcke einen Maximalertrag von 50 hl/ha liefern und der Wein mindestens zwei Jahre ausgebaut wurde, darf auf dem Etikett der Zusatz "aus klassifizierten ersten Lagen" erscheinen.
In der Schweiz besonders für Spätburgunder verwendet. Roter Klevner wird häufig als Synonym für Frühburgunder gebraucht. In Baden und Württemberg bezeichnet er auch Traminer.
Verfahren zur Mostkonzentration. Der Begriff stammt aus dem Französischen und bezeichnet die Gefrierkonzentration - ein Verfahren, bei dem die Trauben nach der Lese maschinell gefroren und dann zu Eiswein verarbeitet werden.
In Deutschland ist die Cryoextraktion verboten, zur Mostkonzentration sind lediglich Umkehrosmose und Vakuumverdampfung zugelassen.