in Deutschland gebräuchliche Maßeinheit für das Mostgewicht. Es basiert auf der Dichte des Mostes. Namensgeber für das Verfahren ist der Pforzheimer Christian Ferdinand Öchsle (1774 -1852), der eine Mostwaage entwickelt hatte.

Ein typischer trockener Wein hat einen Mostgewicht von 83 bis 104 Öchsle, das entspricht einer Dichte von 1,083 bis 1,104. Ein durchgegorener Wein mit 75 Öchsle kommt auf 10 Prozent Alkohol, einer mit 110 Öchsle bringt es dagegen schon auf 14 Prozent.

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